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Wohnen & Style-Standard
Ligne Roset Köln

Hohenstaufenring 57
50674 Köln

Tel. (0221) 24 60 90

Mo bis Fr, 10 – 19 Uhr
Sa 10 – 18 Uhr

Ligne Roset Köln
Ligne Roset Multy

Bereits 1860 gründete der Forstwirt Antoine Roset in Montagnieu, unweit des heutigen Firmensitzes Briord, jenen holzverarbeitenden Betrieb, der mittlerweile zu den renommiertesten Klassikern des Möbel-Designs zählt. Kongenialer Partner seit nunmehr 30 Jahren: das Kölner Einrichtungshaus Roth. Im Interview erzählt Geschäftsführer Alexander Roth von der engen Verbundenheit der beiden Traditionsunternehmen und gemeinsamen Entwicklungen.

Wir sitzen hier auf der Sofa-Ikone von Ligne Roset schlechthin. Absicht?
(Alexander Roth lacht) »Nein, das ergibt sich eher automatisch. Als ligne Roset 1973 mit Michel Ducaroys »Togo« unter dem neuen Markennamen durchstartete, war das eine echte Design-Sensation: das erste Vollpolsterschaummöbel der Welt, das optisch wie haptisch noch heute Maßstäbe setzt. Mal ganz davon abgesehen, dass es mit seinen abnehmbaren Bezügen, der problemlosen Auspolsterung sowie der freien Beweglichkeit in puncto Nachhaltigkeit und Flexibilität kaum zeitgenössischer sein könnte.«

Das heißt: Es »bewegt« sich nicht nur frei im Raum, sondern auch von Generation zu Generation?
»So kann man das sagen. als mein Vater sowie Michel und Pierre Roset 1990 die Partnerschaft besiegelten, war das »Togo« natürlich eins der Aushängeschilder in unserem Showroom. und das hat sich selbstredend auch nicht geändert, als jetzt mehr oder weniger zeitgleich Olivier und Antoine in Briord beziehungsweise ich hier in Köln die Unternehmensführung übernommen haben.«

Eine schöne Parallelität, die sicherlich Verbundenheit schafft.
»Definitiv. Das liegt aber auch daran, dass jedes einzelne Möbel erst auf Bestellung in Frankreich gefertigt wird und wir schon allein deswegen in kontinuierlichem Austausch stehen. Natürlich wird dort heutzutage auch mit Präzisionsmaschinen gearbeitet. Wer aber sieht, wie dort immer noch in manuellem Feinschliff und mit spitzer Nadel wahre Handwerkskunst praktiziert wird, kann erahnen, mit welcher Hingabe Antoine Roset vor 160 Jahren seine Spazierstöcke und Regenschirme sowie Stuhlsprossen gedrechselt hat.«

 

Ganze Linie

Michel Ducaroys Polstermöbel-Ikone »Togo« trifft Claude Brissons genialisches Schlafsofa »Multi«. Der dezent avantgardistische Esstisch »Odessa« aus der Feder von Mauro Lipparini bildet das Zentrum einer wunderbaren Melange mit Remí Bouhaniches luftig-leichter Ohrensessel-Kombi »Toa« vor der so schlichten wie eleganten modularen Regalwand »Book&look« von Pagnon et Pelhaître. und neben dem feminin-stylishen Sessel aus der Reihe »Ruché« von Inga Sempé stößt man auf die Reedition eines meisterhaften Handwerksklassikers, Pierre Paulins Beistelltisch »Lupo«.

Mehr als 700 Quadratmeter über drei Etagen und ganz gleich, wo man in den lichtdurchfluteten Ausstellungsflächen hinschaut, überall lässt sich ein weiteres Meisterwerk des Interior Designs finden. Vom Polstermöbel bis zur Leuchte, von der Esstisch-Garnitur bis zum Sideboard, von der Schrankwand bis zum Bett, im Einrichtungshaus Roth präsentiert sich ligne Roset in seiner modernen Zeitlosigkeit. Extrem wertig, auf ganzer Linie – in Ästhetik und Optik, Funktionalität und Nachhaltigkeit. »Und genau das ist es, was heutzutage zählt«, erklärt Alexander Roth, »in Zeiten von Social Distancing sogar fast noch mehr.« Für eine so stilvolle wie unbeschwerte Leichtigkeit des Seins in den heimischen vier Wänden.

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