Unter der Lupe – Museum Schnütgen

13. November 2018 bis 30. Juni 2019

Zahlreiche Kunstwerke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Vom 13. November 2018 bis 30. Juni 2019 zeigt das Museum eine Sonderausstellung, die erstmals einen Blick unter die Oberfläche der Werke bietet und die wichtigsten kunsttechnologischen Untersuchungen und restauratorischen Maßnahmen der letzten zwanzig Jahre dokumentiert. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen zur Erforschung von Material und Herstellungsweise der Objekte lassen sich an zwölf Stationen, eingebettet in die Schausammlung, kennenlernen. Zutage treten unbekannte ältere Zustände der Werke sowie neue Einsichten über ihre Entste-hung und Datierung. Zu den Exponaten zählen zwei Cherubim, Engelsfiguren aus Holz. Konservatorische Maßnahmen waren notwendig geworden, um die farbige Bemalung zu sichern.

Bei dem Pressegespräch am Montag, 12. November 2018, stehen Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Prof. Dr. Frank Druffner, stellvertretender Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, und die Kuratorinnen der Ausstellung, Dr. Manuela Beer, stellvertretende Direktorin, und Dr. Iris Metje für Fragen zur Verfügung.

„Nun lässt sich die hohe künstlerische Qualität der geschnitzten Engelsfiguren noch deut-licher erkennen“, hebt Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach hervor. Prof. Dr. Frank Druffner freut sich, dass „die von der Kulturstiftung der Länder im Rahmen der Initi-ative Kunst auf Lager geförderten Maßnahmen auch neue Erkenntnisse zum ursprünglichen Aussehen der Figuren erbracht haben“.